Es ist vollbracht! Gut zwei Jahre nach Ankündigung und rund ein Jahr nach tatsächlicher Aufnahme der Arbeiten zum Austausch der Eingangsfront sind auch die letzten noch ausstehenden Maßnahmen abgeschlossen: Habemus portam! Mitte Juli wurde die finale Dachkonstruktion über der neuen zweiflügeligen Tür angebracht, zugleich wurde die noch offene Innenverkleidung geschlossen und die restliche Elektrik verkabelt. Zuvor waren bereits die abmontierten Rippen-Heizkörper wieder an Ort und Stelle gekommen. Damit sind die insgesamt umfangreichen Maßnahmen zur Ertüchtigung des Brandschutzes (siehe dazu die vorherigen Berichte) beendet; das fast ein Jahr währende Provisorium des Zugangs in die Clubräume durch eine Dauerbaustelle ist Geschichte.
Wie lange der Frieden hält, ist allerdings ungewiss. Immerhin trägt sich die Stadt mit dem Gedanken, das gesamte Ensemble des „Bildungszentrums Weingarten“ mit VHS, Kleinem Theater, Stadtbibliothek, Fernuni etc. aufwändig zu sanieren und umzugestalten, wie man der heimischen Presse entnehmen konnte. In diesem Zusammenhang war von einer mindestens zweijährigen Schließung die Rede. Nach den bisherigen Erfahrungen mit städtischen Bauprojekten und angesichts des Umfangs der ins Auge gefassten Maßnahmen wird man das allerdings erst mal wohl nur als frommen Wunsch interpretieren können.
Da aktuell aber anscheinend niemand weiß, woher die für die Mammutprojekt erforderlichen achtstelligen (vor dem Komma!) Beträge kommen sollen, sind Vorstand und Vereinsausschuss bei dem Thema momentan noch recht entspannt. Allerdings lässt sich eine gewisse Irritation darüber nicht verleugnen, dass uns außer einschlägiger Zeitungslektüre noch keinerlei weitere Informationen vorliegen und auch noch niemand mit uns das Gespräch über die Frage gesucht hat, was das alles denn für den Club bedeuten könnte.
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