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SUMMARY:Young Jazz Ahead: Was Nun? & Storm Before The Calm
DESCRIPTION:Was Nun?\nSo originell der Bandname „Was Nun?“ ist – der Gruppe gelingt es in herrlich erfrischender Weise, ihn auf ihrem zweiten Album „Voyage“ komplett zu ignorieren: bei seinem zweiten Streich weiß das Sextett ganz genau,\nwas nun zu tun ist. Saxofonist Moritz Aring, Trompeter Marvin Zimmermann (übrigens schon mit eigener Band bei Young Jazz Ahead auf der Club-Bühne), Posaunist Jan\nFrederik Schmidt, Pianist Tony Williams, Bassist Marcus Lewyn und Drummer Erik Mrotzek\nkultivieren weiterhin jenen aufmüpfig distinguierten Sound des Vorgänger-Albums, der sich zwar huldvoll\nan den Errungenschaften der Jazzgeschichte anlehnt, aber gleichzeitig selbstbewusst in die\nZukunft aufbricht. Die Arrangements für die drei Bläser und die Rhythmusgruppe sind so ausgefeilt\nund präzise, dass es oft schwer zu glauben ist, dass da nur eine Sextett-Besetzung am Werke ist.\nZur neuen Gangart von Was Nun gehört auch die Aufwertung der Rhythmusgruppe. Standen\nKlavier, Bass und Schlagzeug auf „Labyrinth“ noch – wenn auch prominent – ein wenig im\nSchatten der breit aufgestellten Bläser-Front, setzen sie auf „Voyage“ viel mehr eigene Akzente.\nDas Spiel von Was Nun wird dadurch konturierter und kontrastreicher. Große Parts erscheinen so\nnoch größer, kleinere Parts wirken viel kleiner. Die Gesamtheit der Gegensätze ruht auf allen\nsechs Schultern. Bassist Marcus Lewyn betont, dass hinter diesem Prozess keine bewusste\nEntscheidung stand, aber Saxofonist Moritz Aring hält fest, dass man viele Parts einfach weniger\ndurcharrangieren wollte. Damit öffnen sich größere Freiräume für die spontane Entwicklung von\nIdeen, und die Rhythmusgruppe kommt einfach stärker zur Geltung.\nJan Alexander’s Storm Before The Calm\nEigentlich spricht man ja von der Ruhe vor dem Sturm. Doch auf „Storm Before The Calm“ kehrt Pianist Jan Alexander die Reihenfolge der Ereignisse um. Sein neues Album ist ein Rückblick auf seine Reise der vergangenen zehn Jahre: von Amsterdam über Essen und Stockholm nach Köln, in dem er Höhen und Tiefen, Struktur und Chaos zusammenführt. Seine ebenso unterhaltsamen wie abenteuerlichen Kompositionen werden von Anna Serierse (Gesang), Julius Van Rhee (Saxofon; ebenfalls schon mit eigener Band bei Young Jazz Ahead), Teis Semey (Gitarre), Duy Luong (Kontrabass) und Karl-F. Degenhardt (Schlagzeug) zum Leben erweckt.\nBandleader Alexander studierte an der Folkwang Universität der Künste in Essen, am Konservatorium in Amsterdam und an der Königlichen Musikhochschule in Stockholm, wo er sich 2021 in seiner Abschlussarbeit den ungeraden Metren widmete, die er häufig in seinen Stücken verwendet. Das macht seine Kompositionen aber weder abgehoben, noch sperrig. Sie sind durchaus komplex, aber dank ihrer melodischen Qualitäten überaus hörenswert. Genauso wichtig ist ihm die Geschichte hinter dem Albumtitel, der auf seine Gefühlswelt während der Corona-Pandemie anspielt. Damals fühlte sich sein Leben turbulent und unstetig an.\nJulius Van Rhee prägt mit seinem melodischen Saxofon-Spiel den Bandsound wesentlich – ebenso Duy Luong (Vietnam/Deutschland) mit seinem rhythmisch klaren Bassspiel. Teis Semey (Dänemark/Niederlande) fällt durch seinen energiegeladenen Gitarren-Sound auf, während Karl-F. Degenhardts versiertes Drumming verschiedene Einflüsse erkennen lässt, darunter unter anderem Hiphop und westafrikanische Rhythmen. Sängerin Anna Serierse aus den Niederlanden präsentiert ihre Parts mits Ausdruck und Leidenschaft und gibt der Band eine unverwechselbare Stimme.\nBesetzung:\nAnna Serierse – Gesang\nJulius van Rhee – Altsaxofon\nTeis Semey – E-Gitarre\nJan Alexander – Piano, Rhodes\nDuy Luong – Kontrabass, E-Bass\nKarl-F. Degenhardt – Schlagzeug\n \nSchüler & Studenten (bis 27 Jahre) 10,00 €\nMitglieder14 €\n \nTickets: Bitte hier klicken!\n \n\n \n \n\n \n \n
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